Ausstellung


Das „Russenlager“ in Grödig 1914 - 1919*)

Die Sonderschau anläßlich des Gedenkens an den I. Weltkrieg vor 100 Jahren widmet sich einer Besonderheit in Grödig, dem Kriegsgefangenenlager 1914 -1919, genannt das „Russenlager“. Bis zu 40000 Personen wie Gefangene, Flüchtlinge, Obdachlose... waren hier untergebracht. Die Stadt Salzburg zählte zu dieser Zeit ca. 35000 Bewohner.
*) 1914 in Planung, Errichtung ab 1915, 1919 wieder geschlossen und großteils abgebaut.

Mehr zur Geschichte des Russenlagers.
Lagerplan aus dem Jahre 1916, Quelle: Salzburger Landesarchiv.

Zum Download (15MB): Kriegsgefangenenlager-Grödig, Plan aus dem Salzburger Landesarchiv.


Sonderausstellung „90 Jahre österr. Rundfunk“ im Radiomuseum Grödig

Ort: Heimathaus Grödig, Hauptstr. 3, 3. Stock mit Lift

110 Jahre erste drahtlose Signalübertragung
Vor 110 Jahren gelang Otto Nußbaumer eine technische Sensation: Am 15. Juni 1904 konnte er weltweit das erste Mal drahtlos die menschliche Stimme übertragen. Nußbaumer führte dies an der Tech. Hochschule Graz vor. Er fand jedoch keine Anerkennung. So hat er diese epochale Erfindung auch nicht zum Patent angemeldet und weiter entwickelt. Ein Österr. Erfinderschicksal.

90 Jahre Rundfunk
Vor 90 Jahren, 1924 ging in Österreich die erste Radiosendung in den Äther (RAVAG).Davor gab es schon Versuchssendungen unter Radio Hekaphon. Alles auf Mittelwelle.

60 Jahre UKW
Vor 60 Jahren, 1954 wurde der UKW Rundfunk eingeführt (Sender 'Rot Weiß Rot').

50 Jahre UKW Stereo
Vor 50 Jahren, 1964 ging die erste Sendung in Stereo über die Antenne.

Aus Anlass dieser Jubiläen werden hauptsächlich Geräte Österreichischer Firmen und Techniker gezeigt.
Von den ältesten in Salzburg erzeugten Radiogeräten ist eines der Fa. Morawetz Baujahr 1928 zu sehen.

Auf Ihren geschätzten Besuch freut sich das Team vom Radiomuseum Grödig



Die „Wilde Jagd"

Am Abend des 2. Donnerstags im Advent tauchen aus der Dunkelheit unter dem Klang von Schwegelpfeiferln und einer Trommel sagenhafte Gestalten bei Bauernhöfen rund um den Untersberg auf. Wenn sie dort alles in bester Ordnung vorfinden erweisen sie ihre "Referenz", einen Tanz, und wünschen allen „ein Gsund, ein Fried und ein Reim". Dann verschwinden sie wieder in der Finsternis so wie sie gekommen sind.


© Dr. Christian Uhlir - Fachbereich Geographie und Geologie der Universität Salzburg
 
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